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Ritual zur Totenbeschwörung (Nekromantie)

Der Tod: Dämon bei einer Totenbeschwörung
Bild: "Death Walking The Earth." Encyclopedia of Death and Life in the Spirit-World (1906).

Beschwörungen müssen immer begründet sein und einen Zweck haben, andernfalls sind es sehr gefährliche Rituale, und die Folgen einer unüberlegten Geisterbeschwörung oder Dämonenbeschwörung sind größtenteils verheerend, höllisch, satanisch! Aus reiner Neugier am Okkultismus oder nur um zu erfahren, ob man etwas sieht, heißt außerdem, sich von vornherein vergeblich zu bemühen. Gleiches gilt auch für das Gläserrücken, das eine der sehr beliebte schwarzmagische Praktik ist, eine von vielen weit verbreiteten Praktiken der Schwarzen Magie, welche man keinesfalls als Spiel ansehen sollte, denn Geisterbeschwörung ist immer gefährlich!

Folgendermaßen kann man bei einem Ritual zur Totenbeschwörung vorgehen (Anleitung):

Zunächst sammelt man alle Erinnerungen an den oder die, die man zu sehen wünscht, indem man mit Gegenständen, die ihm dienten, ein Zimmer möbliert, wie er es lebend benutzte, oder einen ähnlichen Raum. Dort stellt man sein Bild verschleiert inmitten von täglich zu erneuernden Blumen, die derjenige mochte. Dann setzt man einen bestimmten Tag fest, an dem man die Beschwörung vornimmt, vorzugsweise einen Tag, der für die Person bedeutsam war.

Vierzehn Tage lang vor diesem Tag muss man sich jeden Abend zur selben Zeit mit einer Kerze in dem dem bestimmten Zimmer einschließen. Dort stellt man die Kerze hinter sich und enthüllt das Bild, in dessen Gegenwart man eine Stunde schweigend verbringt. Dann räuchert man das Zimmer mit Weihrauch und geht rückwärts heraus.

An dem für die Totenbeschwörung festgesetzten Tag geht man zu der üblichen Stunde schweigend in das Zimmer, macht ein Feuer und gibt siebenmal Weihrauch darauf, während man den Namen der Person ruft, die man sehen will. Dann lässt man das Feuer ausgehen. An diesem Tag entschleiert man das Bild nicht. Ist das Feuer erloschen, fährt man fort, indem man sich mit der Person, die man sehen will, identifiziert, so spricht wie sie sprechen würde und sich für diese hält. Nach kurzer Zeit des Schweigens sprich man zu der Person, die man sehen will und befielt ihr sich zu zeigen. Dann ruft man ihren Namen dreimal mit lauter Stimme. Danach spricht man noch einige Minuten geistig mit ihr, ruft anschließend wieder dreimal ihren Namen.

Sieht man dann nichts, so muss man diesen Versuch zu anderen Zeitpunkten bis zu dreimal wiederholen. Sicher ist, das man wenigstens das dritte Mal die gewünschte Erscheinung haben wird, und je länger sie gezögert hat, um so sichtbarer und wirklichkeitsgetreuer wird sie sein.

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