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Mondfinsternis Mythos

11. Februar 2017: Schneemond, Mondfinsternis und Komet in einer Nacht! Als Schneemond bezeichnet man den Vollmond im Februar. Die Mondfinsternis beginnt um 23.34 Uhr: Sonne, Erde und Mond stehen in einer Linie. In dieser Nacht ist es eine Halbschatten-Mondfinsternis: Der nördliche Rand des Mondes wird von der Erde verdeckt sein. Um ca. 1.45 Uhr wird die Halbschatten-Mondfinsternis ihren Höhepunkt erreichen. Erst gegen 4 Uhr verlässt der Mond den Halbschatten der Erde wieder. Samstagmorgen gegen halb fünf wird dann der Komet "New Year Comet" der Erde sehr nahe kommen.

Mondfinsternis 2013
Bild: Die partielle Mondfinsternis vom 25. April 2013.

Was ist eine "Partielle Mondfinsternis"?

Eine partielle Mondfinsternis bedeutet, dass nur ein Teil des Mondes in den Kernschatten der Erde eintaucht und der Rest sich weiterhin im Halbschatten befindet. Hierbei wird der Rand des von der Erde geworfenen Schattens auf der Mondoberfläche dargestellt und ist als ein Kreisbogen sichtbar, wie es auch zu Anfang und Ende einer totalen (Kernschatten-) Finsternis der Fall ist. Aus dieser Kreisform des Schattens schlossen die Griechen der Antike bereits, dass die Erde eine Kugel sei.

Mondfinsternis - Magie - Rituale:

Allgemein wurde eine Mondfinsternis im Laufe der Geschichte der Menschen immer als Bote von Unheil betrachtet, diese Zeit ist perfekt für Rituale der Schwarzen Magie.

Mondfinsternis Mythen/ Legenden zum Blutmond:

Zur Mondfinsternis gibt es zahlreiche Geschichten und Mythen:

Seit jeher führten seltsame Naturereignisse zu allen möglichen Spekulationen und Aberglauben. So ist das auch bei der Mondfinsternis. So konnte es doch kaum mit natürlichen Dingen zugehen, wenn sich der leuchtende Mond plötzlich blutrot färbte?

  • Germanen, Wikinger, nordische Völker: Die Menschen glaubten, ein riesiger Wolf wäre die Ursache der Mondfinsternis. Diesem Wolf gab man den Namen "Hati" (Hass). Die Menschen glaubten, dieser Wolf des Hasses versuche den Mond zu verschlingen.

  • China: Die Menschen glaubten, der Drache des Chaos verspeise den Mond und gebe diesen erst wieder frei, wenn auf der Erde Lärm und Krach gemacht werde.

  • Ägypten: In den Legenden wird erzählt, der böse Gott Seth würde zum Zeitpunkt einer Mondfinsternis versuchen, das Auge des Horus, welches als Mond am Himmel wandert, zu stehlen.

  • Griechenland: Dort war man der Meinung, Hexen seien die Ursache, dass sich der Mond blutrot färbt.

  • Amazonas-Indianer: Warum man den Mond bei einer Mondfinsternis auch Blutmond nennt: Die Amazonas-Indianer meinten, der Mond wurde von einem Pfeil verwundet und würde bluten.

Blutmond
Zur Mondfinsternis gibt es zahlreiche Geschichten und Mythen.

Wann gab es eine Mondfinsternis?

25. April 2013: Partielle Mondfinsternis. Am schönsten zu sehen war das Ereignis um 22.07 Uhr. Die partielle Mondfinsternis dauerte ca. vier Stunden.

18. Oktober 2013: Partielle Mondfinsternis.

15. April 2014: Mondfinsternis in Australien, Pazifik, Nord- und Südamerika.

4. April 2015: Totale Mondfinsternis über dem Pazifik.

28. September 2015: Blutmond: Ein unheilvoller Montag war am 28.09.2015: Blutmond und Supermond! Die totale Mondfinsternis am 28. September 2015 war in voller Länge von Mitteleuropa aus zu beobachten. Das Besondere: Die Mondfinsternis erstrahlte in blutigem Rot, daher nennt man das Himmelsereignis Blutmond. Doch der Blutmond verhieß nichts Gutes, denn die Mondfinsternis am 28. September 2015 war die letzte eines Vierer-Zyklus. Für Verschwörungstheoretiker stand fest: In der Nacht wird etwas Schreckliches passieren! Der Blutmond als ein Vorbote der Apokalypse, das Ende der Welt?
Der Blutmond am 28.09.2015 war zudem ein Supermond! Beides zusammen tritt nur sehr selten gleichzeitig auf. Von einem "Supermond" spricht man, wenn der Mond besonders groß erscheint. Aufgrund der Erdnähe kann bei dem so genannten "Supermond" der Mond bis zu 14% größer und rund 30% heller erscheinen als bei normalem Vollmond.
Wer sich das nicht entgehen lassen und magisch nutzen wollte (günstig für schwarze Magie!), musste ab 4.11 Uhr wachsam sein. Der Vollmond trat am 28. September 2015 gegen 4.50 Uhr ein. Von 4.11 Uhr bis 5.24 Uhr befand sich der Mond vollständig im Kernschatten.

16. September 2016: Partielle Halbschatten-Mondfinsternis: Dabei tritt der Mond nicht in den Kernschatten der Erde ein, sondern nur teilweise in deren Halbschatten. Die größte Verfinsterung gab es um 20.54 Uhr. Eine rötliche Verfärbung wie bei einer totalen oder partiellen Mondfinsternis war nicht zu sehen, weil diese nur im Kernschatten der Erde eintreten kann. Die Finsternis endete um 22.54 Uhr. Die Mondfinsternis war etwas schwierig zu beobachten, weil der Mond während des Finsternisverlaufs so tief stand.

Wann ist die nächste Mondfinsternis?

11. Februar 2017: Halbschatten-Mondfinsternis.

7. August 2017: Partielle Mondfinsternis.

Die nächste totale Mondfinsternis von langer Dauer wird erst am 27. Juli 2018 zu sehen sein.
 

 

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