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   Vincent Raven: "Bester Mentalist der Welt", 

Über Vincent Ravens Theater "Zum Raben" in der Schweiz, Expansionsplan Friedhof-Kauf

und Vincent Raven als Sänger mit Techno-Song "Die Prophezeiung"

Vincent Raven mit Rabe Corax
"Der beste Mentalist der Welt!": Vincent Raven. Der satanisch angehauchte Grufti mit dem langen schwarzen Mantel und einem seiner drei Raben (Corax, Asael, Odin) mit deren Hilfe er Kontakt zur Anderswelt aufnehmen kann ;-) Gewinner der Show "The Next Uri Geller".

Zum ersten Mal traten am vergangenen Dienstag (3. März 2008) die "besten Mentalisten der Welt" live im TV gegeneinander an. Herausforderer Vincent Raven, Sieger von "The next Uri Geller - Unglaubliche Phänomene Live" stieg in den Ring, um gemeinsam mit seinem Raben Asael die Zuschauer in die Anderswelt zu entführen.

Doch die Konkurrenz war hart. Seine Gegner: Angela Funovits, die berühmte Mentalistin Amerikas, Lior Suchard, Gewinner von "The Successor" in Israel, und Aaron Crow, düsterer Star der zur Zeit noch laufenden niederländischen Variante der Show mit dem Titel: "De nieuwe Uri Geller".

Es lief bei diesem Auftritt "Kontaktaufnahme mit der Anderswelt" von Vincent Raven wie gewohnt natürlich wieder einiges schief: Rabe Asael hüpfte wie immer unruhig auf dem Stängelchen, Assistentin Verona Pooth verteilte während der Performance peinlicher Weise äußerst unüberlegt eine der Holzboxen an einen Behinderten im Rollstuhl, der natürlich weder aufstehen konnte noch in der Lage gewesen wäre, die Schatulle zu öffnen. Nach dieser unangenehmen Situation war Vincent ziemlich aus dem Konzept gebracht und sagte ständig: bitte, danke usw., das war ja eigentlich noch unheimlicher als sein gewohnt aggressives Herumgeschrei und sein Kommandoton ;-)
Auf seiner Zaubertafel schrieb er während der Sendung sämtliches Zeug falsch: 1. die Frage: "Wer ist für Janette hier?" (fehlendes 'e') *lol* und dann 2. den Namen von Jeanette Biedermanns Oma auch nochmal falsch: "Magarete" (fehlendes 'r') ;-)
Und am Schluss der Sendung verhedderte sich Vincent zu allem Unglück auch noch im Kleid der amerikanischen Magierin...

Doch trotz alledem setzte er sich gegen seine Konkurrenz aus Amerika, Israel und den Niederlanden durch und schnappte sich letztendlich den Titel: "Bester Mentalist der Welt."

Nun kann sich der 41-jährige Nachfolger von Löffelbieger Uri Geller beruhigt zurücklehnen und hegt offenbar Expansionspläne. Es gehen Gerüchte um, Raven wolle mit seinem 100.000-Euro-Gewinn einen Friedhof kaufen! Schon als kleiner Junge war er von Friedhöfen begeistert: „Friedhöfe ließen mich nicht mehr los", erzählte der Mentalist. Raven äußerte sich gegenüber der Schweizer Presse: "Aber es ist ein kleiner Friedhof in Biel mit Gräbern aus dem 18. Jahrhundert. Am Ende des Lebens bleibt nur Erde und ein Grabstein. Diese andere Welt fasziniert mich."

Nach der Schule, damals hieß Vincent Raven noch Andreas Plörer, arbeitet er angeblich kurze Zeit als Verkäufer und Programmierer. Als "Vincent Raven" sei er später jahrelang in seinem Berner Kellertheater aufgetreten, "obwohl jeweils nur drei, vier Leute kamen", erzählte er der "Berner Zeitung".

In der Berner Altstadt befindet sich Vincent Ravens Theater "Zum Raben", ein düsteres Kellergewölbe aus dem Jahr 1230. Angeblich wurde dort einmal jemand umgebracht. Seitdem soll es dort spuken, manchmal soll man dort Stimmen hören.

"Das ist ein ehemaliges Bein- und Bethaus. Die Todgeweihten wurden hier verabschiedet", sagte Vincent Raven im Interview mit der Schweizer Presse. "Mein Programm dauert zwei Stunden. Da gibt es vieles, was noch nicht zu sehen war - etwa das Experiment mit dem Spirit-Kabinett, die alte englische Holzfessel, fliegende Gegenstände und so weiter!
Ich erzähle zur Magie viele unheimlichen Geschichten mit Geistern und toten Mönchen. Ich freue mich, hier bald wieder loszulegen mit meinen Raben. Die sind zu Hause, sie brauchen Ruhe."

Kaum ein anderer Schweizer ist derzeit bekannter im Showbusiness. Sobald Vincent Raven ab dem 14. März in seinem Kellergewölbe wieder auftritt, werden sämtliche Pro Sieben Zuschauer in Bern einfallen und herumfragen, wo sie dort „den mit dem Vogel“ finden. Leider verfügt das Theater im Kellergewölbe jedoch nur über 40 Sitzplätze, so dass man unbedingt vorher unbedingt reservieren sollte.

Obwohl seltsamerweise in der deutschen Presse wenig über den "Neuen Uri Geller" zu lesen ist, kann Vincent kann sich vor lauter Angeboten kaum retten.
Alles Mögliche sei darunter, nur nicht zaubern ;-)

Der Schweizer Zeitung "Blick" verriet Vincent: "So ein Produzent fragte mich, ob ich in seinem Film mitspielen will. Ich hätte einen durchgeknallten Einsiedler spielen sollen. Ich lehnte ab."

Weiteres Geschäftsangebot wäre eine Kooperation mit Bern. Tourismus unter dem Motto "Bern wirkt Wunder"...

Doch der Rabenvater geht jetzt ins Musikbusiness und unterzeichnete einen Vertrag für seinen ersten Song. Das Lied soll "Die Prophezeiung" heißen. "Ich werde Beschwörungen auf Henochisch (die Sprache der Engel, Erklärung klick hier), Hebräisch und Lateinisch über Trance-Beats aufsagen!", erklärte Vincent Raven begeistert.

Wer den Song produziert, ist noch geheim. Vincent verriet nur so viel dazu: "Das wird crazy - es wird auf Viva und MTV laufen."
 

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