Seit Jahrhunderten suchen Menschen Wege, mit der geistigen Welt in Kontakt zu treten. In vielen magischen Traditionen gilt der Austausch mit Ahnen, Schutzgeistern oder anderen Wesen als Möglichkeit, Weisheit zu empfangen, Heilung zu finden oder verborgene Energien wahrzunehmen. Wichtig ist dabei eine respektvolle, ruhige und klare innere Haltung. In dieser Anleitung lernst du klassische Methoden kennen, mit denen du spirituelle Präsenz einladen kannst.
Was versteht man unter einer Beschwörung?

Eine Beschwörung wird auch Evokation genannt. Das Wort stammt vom lateinischen evocatio und bedeutet „herbeirufen“. Eine Evokation ist der Versuch, einen Geist oder ein Wesen mit einer bestimmten Absicht anzurufen. Im Laufe der Geschichte wurde dieses Ritual genutzt, um mit unterschiedlichen Arten von Wesenheiten in Kontakt zu treten.
Um ein Wesen zu rufen, können verschiedene Hilfsmittel verwendet werden, etwa ein Ouija-Brett oder ein magischer Spiegel, während andere Praktizierende auf traditionellere Methoden zurückgreifen. Manche Hexen führen Rituale zur Geisterbeschwörung durch, um mit Hilfe spiritueller Wesen Informationen zu erhalten. Andere sprechen eine klare Bitte oder einen Auftrag aus, den das gerufene Wesen erfüllen soll.
Ganz gleich, aus welchem Grund du einen Geist rufen möchtest, solltest du dabei mit größter Vorsicht vorgehen. Du musst dir bewusst sein, dass ein solches Ritual symbolisch die Tür zu einer anderen Ebene öffnet. Dies ist nichts, womit leichtfertig umgegangen werden sollte. Führe ein solches Ritual niemals aus reiner Unterhaltung durch.
Geisterbeschwörung mit der Kristallkugel

Die Kristallkugel dient in der Magie nicht nur zur Wahrsagung, sondern auch als Werkzeug, um mit der geistigen Welt in Kontakt zu treten. In der magischen Praxis wird sie häufig eingesetzt, um Geister zu rufen oder mit Verstorbenen zu kommunizieren (Nekromantie). Die Bilder, Formen oder Eindrücke, die sich in der Kristallkugel zeigen, kannst du als symbolische Botschaften aus der spirituellen Ebene verstehen.
Durch die konzentrierte Arbeit mit der Kristallkugel kannst du die Erscheinung eines Geistes wahrnehmen, seine Stimme innerlich hören oder Eindrücke empfangen, die du anschließend deuten kannst. Die Kugel dient dir dabei als Fokuspunkt, der deine Wahrnehmung bündelt und dir hilft, feine energetische Signale bewusster wahrzunehmen. Bleibe dabei ruhig und offen, ohne etwas erzwingen zu wollen.
Nimm diese Praxis dennoch ernst, auch wenn sie im Vergleich zu anderen Evokationsritualen als weniger riskant gilt. Setze vor Beginn eine klare Absicht und schaffe eine geschützte Atmosphäre. Lege fest, welche Art von spiritueller Energie du einladen möchtest, und formuliere innerlich oder laut, dass nur wohlgesinnte Wesen Zugang erhalten. Starke energetische Grenzen helfen dir dabei, die Kontrolle über das Ritual zu behalten.
Während der Durchführung begibst du dich in einen meditativen Zustand. Richte deinen Blick ruhig und gleichmäßig auf die Kristallkugel, atme bewusst und lasse deine Gedanken langsamer werden. Durch diese tiefe Konzentration wird dein Unterbewusstsein empfänglicher für Eindrücke aus der spirituellen Welt. Besonders kraftvoll gilt diese Methode zu Samhain und Beltane, da in vielen Traditionen angenommen wird, dass zu diesen Zeiten der Schleier zwischen der materiellen Welt und der Anderswelt besonders durchlässig ist.
Führe eine Séance durch – gemeinsam den Schleier öffnen

Die Séance gehört zu den bekanntesten Formen der Kontaktaufnahme. Dabei versammelt sich eine kleine Gruppe von vier bis sechs Personen um einen Tisch. Ihr sitzt ruhig, die Hände berühren sich leicht oder liegen auf der Tischplatte. Durch diese Verbindung entsteht ein energetischer Kreis, der die Wahrnehmung subtiler Schwingungen erleichtern kann.
Achte darauf, eine ruhige Atmosphäre zu schaffen. Gedämpftes Licht, Kerzen und ein klar formulierter Wunsch helfen, die Intention zu bündeln. Sprich eine Einladung laut oder leise aus und bitte respektvoll um ein Zeichen. Viele Menschen berichten von feinen Veränderungen wie Temperaturunterschieden, leichten Bewegungen oder intensiven inneren Eindrücken.
Wichtig: Der Kreis sollte immer bewusst geschlossen werden, indem du dich bedankst und die Verbindung sanft auflöst.
Die Altar-Methode – ein Ort für spirituelle Begegnung

Ein Altar dient als symbolischer Treffpunkt zwischen materieller und geistiger Welt. Du kannst ihn auf einem kleinen Tisch oder einer freien Fläche gestalten. Häufig werden Kerzen, Räucherwerk, Symbole oder persönliche Gegenstände verwendet, die für dich spirituelle Bedeutung tragen.
Bevor du beginnst, reinige den Raum energetisch – etwa durch Räuchern oder eine kurze Meditation. Formuliere anschließend deine Einladung. In vielen Traditionen wird zusätzlich eine Gabe dargebracht. Diese kann aus einem Gebet, Energiearbeit oder kleinen Opfergaben wie Kräutern, Wasser oder Brot bestehen.
Der Altar wird so zu einem Ankerpunkt für deine Aufmerksamkeit und kann helfen, deine Wahrnehmung zu vertiefen. Verweile ruhig und beobachte deine Gedanken, Gefühle oder inneren Bilder.
Beschwörung mit Spiegel und Kerzen

Beginne das Ritual in einem gut beleuchteten Raum. Zeichne zunächst einen Kreis aus Salz um dich herum – dieser gilt als Schutz vor dem Dämon. Zünde mehrere Kerzen an und lösche anschließend alle anderen Lichtquellen. Stelle sicher, dass alle benötigten Gegenstände vorbereitet sind, und begib dich dann in den schützenden Kreis.
Verbrenne sowohl schützendes Räucherwerk als auch solches, das traditionell mit der Anrufung von Dämonen in Verbindung gebracht wird. Sobald sich genügend flüssiges Wachs gesammelt hat, tropfe es auf den Spiegel. Ziehe einen Kreis aus Salz um den Spiegel, damit das gerufene Wesen symbolisch darin gebunden bleibt. Platziere die Kerzen um dich herum und verhalte dich ruhig.
Wenn das Wachs ausgehärtet ist, ritze mit einem Messer das Sigill des Dämons hinein. Magische Sigillen werden unter anderem verwendet, um Dämonen zu beschwören. Das Sigill steht für den wahren Namen des Wesens. Um den Dämon anzuziehen, wird als nächstes ein Tropfen Blut auf den Spiegel gegeben.
Sprich nun die folgende Beschwörungsformel:
„Großer und mächtiger Dämon (Name), ich rufe dich an diesem Tag und zu dieser Stunde, vor mir zu erscheinen. Du sollst dich deutlich in diesem Spiegel zeigen. Solltest du gebunden oder anderweitig beschäftigt sein, so soll dich nichts daran hindern, der Kraft meiner Beschwörung zu folgen. Ich befehle dir – und solltest du meinen Worten nicht folgen oder nicht erscheinen wollen, so werde ich dich auf schreckliche Weise verfluchen, dir deine Macht nehmen und dich an einen düsteren Ort verbannen!“
Nach einem Moment der Stille fahre fort:
„Darum erscheine jetzt sichtbar, o Dämon (Name), und zeige dich mir hier in diesem Spiegel.“
Verlasse den schützenden Salzkreis erst, nachdem du das Wesen symbolisch verabschiedet und das Ritual beendet hast.
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Persönliche Gegenstände – Verbindung über Erinnerung
Objekte, die einer bestimmten Person zugeordnet werden, können emotional stark aufgeladen sein. Schmuckstücke, Fotos oder kleine Erinnerungsstücke werden in vielen Traditionen genutzt, um die Verbindung zu einer bestimmten Energie zu vertiefen.
Halte den Gegenstand in deinen Händen oder lege ihn auf deinen Altar. Konzentriere dich auf die Erinnerung oder die Bedeutung, die du damit verbindest. Manche Menschen empfinden dabei ein stärkeres Gefühl von Nähe oder Klarheit. Auch hier gilt: Eine respektvolle Haltung und ein bewusstes Beenden des Rituals helfen, deine eigene Energie stabil zu halten.
Mit dem Ouija-Brett Kontakt zu Geistern aufnehmen

Wenn du mit einem Ouija-Brett arbeiten möchtest, bereite zunächst einen ruhigen, ungestörten Raum vor, in dem du dich sicher und konzentriert fühlst. Dimmes Licht oder einige Kerzen können helfen, eine meditative Atmosphäre zu schaffen. Lege das Ouija-Brett auf eine stabile Oberfläche und setze dich gemeinsam mit ein oder zwei weiteren Personen darum herum. Jede beteiligte Person legt leicht die Fingerspitzen auf den Zeiger (Planchette), ohne Druck auszuüben. Wichtig ist, dass ihr ruhig bleibt und euch innerlich sammelt, bevor ihr beginnt. Formuliere anschließend klar und respektvoll deine Absicht, zum Beispiel indem du eine Einladung aussprichst, dass sich nur wohlgesinnte geistige Energien zeigen mögen.
Während der Sitzung bleibst du aufmerksam und geduldig. Versuche nicht, die Bewegung des Zeigers bewusst zu steuern, sondern halte deine Hände entspannt und beobachte, ob sich Buchstaben oder Wörter ergeben. Oft wird empfohlen, einfache Fragen zu stellen, die klar beantwortet werden können. Achte darauf, respektvoll zu bleiben und keine provozierenden oder fordernden Formulierungen zu verwenden. Wenn du das Gefühl hast, dass die Sitzung abgeschlossen ist, verabschiede dich bewusst und bedanke dich für mögliche Botschaften. Schiebe den Zeiger anschließend auf „Auf Wiedersehen“ oder ein entsprechendes Feld, um symbolisch zu zeigen, dass die Verbindung beendet ist. Nimm dir danach einen Moment, um dich zu sammeln und innerlich wieder ganz im Hier und Jetzt anzukommen.
Geisterbeschwörung mittels Gläserrücken

Wenn du Gläserrücken durchführen möchtest, bereite zunächst einen ruhigen Raum vor, in dem du dich ungestört fühlst. Dimmes Licht oder einige Kerzen können helfen, eine konzentrierte und ruhige Atmosphäre zu schaffen. Lege ein Blatt Papier auf den Tisch und schreibe darauf das Alphabet, die Zahlen von 0 bis 9 sowie die Wörter „Ja“, „Nein“ und „Auf Wiedersehen“. Alternativ kannst du auch eine bereits vorbereitete Vorlage verwenden. Stelle ein sauberes, leicht gleitendes Glas umgedreht in die Mitte des Blattes.
Setze dich mit ein oder zwei weiteren Personen um den Tisch. Jede Person legt nun leicht einen Finger auf den Boden des Glases. Wichtig ist, dass ihr das Glas nicht aktiv schiebt, sondern die Hände ruhig und entspannt haltet. Konzentriere dich auf deine Atmung und formuliere anschließend eine klare, respektvolle Einladung. Häufig wird darum gebeten, dass sich nur wohlgesinnte Energien oder hilfreiche geistige Kräfte zeigen.
Beginne mit einfachen Fragen, die klar beantwortet werden können. Bleibe geduldig und versuche nicht, Bewegungen bewusst zu beeinflussen. Wenn sich das Glas bewegt, beobachte ruhig, zu welchen Buchstaben oder Wörtern es gleitet, und notiere die Antworten. Sprich während des Rituals ruhig und respektvoll und vermeide provozierende Fragen.
Wenn du das Gefühl hast, dass die Sitzung beendet ist, verabschiede dich bewusst und bitte darum, dass die Verbindung nun geschlossen wird. Führe das Glas anschließend auf „Auf Wiedersehen“, um das Ritual symbolisch abzuschließen. Nimm dir danach einen Moment, um wieder ganz im Hier und Jetzt anzukommen, indem du tief durchatmest oder dich kurz bewegst.
Abschließende Hinweise
Die Arbeit mit spirituellen Symbolen ist immer auch eine Reise in deine eigene Wahrnehmung. Achte auf deine Grenzen und führe Rituale nur durch, wenn du dich ruhig und stabil fühlst. Ein Schutzritual oder eine kurze Erdungsübung nach der Praxis kann helfen, wieder vollständig im Hier und Jetzt anzukommen.
Spirituelle Erfahrungen sind individuell. Vertraue deiner Intuition, bleibe achtsam und gehe jeden Schritt bewusst. So kann die Begegnung mit der unsichtbaren Welt zu einer bereichernden inneren Erfahrung werden. Auf Satanshimmel findest du alles, um dein okkultes Wissen zu vertiefen – von Geisterbeschwörung über Dämonen bis Hexenmagie und alte Magiebücher. Mehr dazu in den Satanshimmel- Magiebüchern!






