Anleitung zum Schutzkreis ziehen
Den Schutzkreis ziehen darf man nicht vergessen! Es ist eine sehr wichtige Maßnahme zum Schutz des Magiers oder der Hexe bei sämtlichen okkulten Praktiken. Abbildung: Verbotenes Wissen: Schutzkreis: Okkultes Siegel unbekannter Herkunft, 16. Jahrhundert.

Gemäß der traditionelle Praxis muss man vor jedem Ritual einen Schutzkreis ziehen. Bevor man einen Zauberspruch oder ein Ritual beginnt, ist es nützlich, einen Raum für das Ritual zu definieren und einen magischen Kreis zu zeichnen. Solches Vorgehen schützt den Magier oder die Hexe nicht nur vor Energien, die einen auch ablenken können, sondern hilft außerdem, in einen mentalen Zustand zu gelangen, der für den Beginn eines Rituals der Schwarzen Magie oder der Weißen Magie geeignet ist.
Nicht alle Magier zeichnen den magischen Schutzkreis auf die gleiche Art und Weise. Am besten experimentiert man ein wenig und findet selbst heraus, welche Art von Schutzkreis am besten für seine Rituale geeignet ist.

Hier folgt eine allgemeine Anleitung:
So zeichnet man einen magischen Kreis für Rituale.

  1. Die Größe des magischen Kreises: Man bestimmt zuerst den Platz, den man für das Ritual benötigt. Wenn man nur Platz für sich selbst braucht, ist es eine gute Faustregel, dass man mit ausgestreckten Armen von der Größe her einen ausreichend großen Kreis hat. Wenn man sich im Kreis bewegen will oder wenn das Ritual Dinge wie einen Altar oder mehr Menschen umfasst, braucht man natürlich mehr Platz. Regel: Der Schutzkreis sollte nicht zu klein sein und Bewegungen hemmen; er sollte auch nicht so weit sein, dass man große Entfernung durchschreiten müsste.
  2. Man muss als nächstes sicherstellen, dass man alles hat, was man für das Ritual benötigt, bevor man anfängt, den Kreis ziehen. Nichts ist ärgerlicher, als zu realisieren, dass man Gegenstände vergessen habt und später danach suchen muss.
  3. Wenn man das Ritual dennoch aus irgendeinem Grund unterbrechen muss, befindet sich dafür in vielen Beispielen aus alten Magie-Büchern eine kleine Tür oder Öffnung im Kreis, die man wieder schließen kann, bis man zurückkehrt. Auf diese Weise wird der Kreis nicht unterbrochen.
  4. Reinigung: Zuvor muss der gesamte Bereich für das Ritual gereinigt werden. Dazu ist am besten eine Räucherung mit Weihrauch angebracht. Diese reinigt das Energiefeld. Einige Reinigungsrituale umfassen das Räuchern mit Weihrauch, das Streuen von Salz oder Salzwasser sowie auch das Spielen von Musik (zum Beispiel das Läuten mit einer speziellen  Glocke). Am wichtigsten ist jedoch, egal welche Methode man verwendet, die vollständige Entfernung von negativer Energie. Wenn man sich außerdem nicht konzentriert, hat das gesamte Ritual natürlich nur geringe Wirkung.
  5. Man beginnt, den magischen Kreis zu ziehen, sobald der Raum gereinigt und und alles Notwendige für das Ritual bereit liegt. Es gibt viele Möglichkeiten, aber im Allgemeinen zeichnet man den Kreis mit einem Zauberstab, einem Dolch oder auch von Hand. Man sollte dabei beachten, dass das verwendete Werkzeug dazu nicht zwingend den Boden berühren muss. Man verwendet zum Ziehen des Schutzkreises den dominanten Arm (Rechtshänder die rechte Hand, Linkshänder die linke Hand). Manche Magiere oder Hexen ziehen den Kreis gerne mehrmals nach (z. B. einmal zum Schutz, einmal für die Konzentration und einmal für der Macht), aber dies ist nicht unbedingt erforderlich.
  6. Kerzen/ Beleuchtung: Manchmal wird der Kreis mit Kerzen, Steinen, Seilen oder anderen Markierungen gezeichnet.  Zur Beleuchtung kann man außerhalb des Kreises neun Pentagramme in gleichem Abstand voneinander zeichnen, in deren Mitte man jeweils ein Licht stellt. Diese Lichter sind dazu da, den Kreis, die Pentagramme und gegebenenfalls Namen zu beleuchten.
    Als Lichter verwendete man früher aus Menschenfett hergestellte Kerzen, dem Fett der vom Magier umgebrachten Feinde. Sie dienten in dieser Form jedem Geist als Warnung vor dem, was ihm bevorstünde, falls er keinen Gehorsam leiste und Störungen verursache. Heutzutage sind solche Kerzen schwer zu beschaffen, und es ist vielleicht einfacher Teelichter zu verwenden.
  7. Zusätzlich kann man auf den Kreis Namen einschreiben, die einen weiteren Schutz bilden. Dies ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. Jeder muss selbst überlegen welche Namen er gebrauchen will, aber jeder Name sollte in irgend einer Weise in Zusammenhang mit der Methode und Durchführung des Vorhabens stehen.
  8. Wenn der Kreis gezogen und geweiht ist, fährt man mit dem Ritual fort. Man versucht jedoch immer, sich der Existenz des Kreises bewusst zu sein. Es wäre sinnlos, ihn zu vergessen und wie Nichts zu betrachten. Ist einmal der Schutzkreis gezogen und geweiht, so darf man ihn nicht verlassen oder sich darüber hinausneigen, sonst ist er den feindlichen Gewalten, die draußen sind, ausgesetzt. Man wählt aus verschiedenen Gründen einen Kreis und keine andere geometrische Figur. Der Kreis stellt die Einheit mit dem Unendlichen dar.
Altes Manuskript mit Schutzkreis, 16. Jahrhundert.
Altes Magie Buch mit Schutzkreis, 16. Jahrhundert.

Schließlich folgt die Beschwörung der Geister oder Dämonen. Wie eine solche Dämonen- oder Geisterbeschwörung mit Zauberstab, Schutzkreis usw. damals vor sich ging bzw. vor sich geht, kann man in weiteren Anleitungen auf dieser Webseite und ausführlich in allen Satanshimmel-Magie-Büchern *klick hier* nachlesen.

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