Die Mondfinsternis 2019 hatte mystische Bedeutung für viele Hexen
Alle Finsternisse, egal ob Sonnenfinsternis oder Mondfinsternis sind eine günstige Zeit für magische Rituale und werden gerne von Hexen und Magiern dazu benutzt.

Die mystische Bedeutung der Monfinsternis entwickelte sich im Lauf der Zeit. Allgemein wurde eine Mondfinsternis im Laufe der Geschichte der Menschen immer als Bote von Unheil betrachtet, diese Zeit ist perfekt für der Schwarze Magie Rituale.

Mondfinsternis Mythen/ Legenden zum Blutmond:

Sonnenfinsternis 1929: Mystische Bedeutung: alle Arten von Finsternissen sind günstig für Magie
Sonnenfinsternis (1929, unbekannter Fotograf). Mystische Bedeutung: Ob Sonnen- oder Mondfinsternis, alle Arten von Finsternissen sind ein günstiger Zeitpunkt für Magie, denn in der Dunkelheit steigt die Möglichkeit, Geister zu beschwören *klick hier*.

Zur Mondfinsternis gibt es zahlreiche Geschichten und Mythen:
Seit jeher führten seltsame Naturereignisse zu allen möglichen Spekulationen und Aberglauben. So ist das auch bei der Mondfinsternis. So konnte es doch kaum mit natürlichen Dingen zugehen, wenn sich der leuchtende Mond plötzlich blutrot färbte?

  • Germanen, Wikinger, nordische Völker: Die Menschen glaubten, ein riesiger Wolf wäre die Ursache der Mondfinsternis. Diesem Wolf gab man den Namen „Hati“ (Hass). Die Menschen glaubten, dieser Wolf des Hasses versuche den Mond zu verschlingen.
  • China: Die Menschen glaubten, der Drache des Chaos verspeise den Mond und gebe diesen erst wieder frei, wenn auf der Erde Lärm und Krach gemacht werde.
  • Ägypten: In den Legenden wird erzählt, der böse Gott Seth würde zum Zeitpunkt einer Mondfinsternis versuchen, das Auge des Horus, welches als Mond am Himmel wandert, zu stehlen.
  • Griechenland: Dort war man der Meinung, Hexen seien die Ursache, dass sich der Mond blutrot färbt.
  • Amazonas-Indianer: Warum man den Mond bei einer Mondfinsternis auch Blutmond nennt: Die Amazonas-Indianer meinten, der Mond wurde von einem Pfeil verwundet und würde bluten.

Was ist eine Mondfinsternis? Wie entsteht eine Mondfinsternis?

Mythos Blutmond Geisterbeschwörung bei Neumond
Die Magier Edward Kelly (links) und John Dee (rechts im Bild) bei der Totenbeschwörung (aus dem Jahr um 1790). Beide befinden sich zum Schutz im magischen Kreis. Vor ihnen steht der Tote im Leichenhemd. Ein sehr schönes Bild und außerdem das Cover vom Magie-Buch „Satanshimmel – die Schwarzen Rituale und Grimorium Verum“. Wie eine Dämonenbeschwörung funktioniert, so wie es oben auf dem Bild zu sehen ist, mit Magiebuch, Zauberstab und im magischen Schutzkreis stehend, kann man in allen Bänden der Satanshimmel Magie-Bücher *klick hier* nachlesen!

Eine Mondfinsternis tritt bei Vollmond auf. Die Erde steht exakt zwischen Sonne und Mond. Die Sonne scheint auf die Erde. Die Erde wirft einen Schatten in Richtung des Mondes. Sobald der Mond durch den Erdschatten zieht, gibt es eine Mondfinsternis. Man nennt den Schatten auch „Kernschatten“.
Taucht der Mond komplett in den Erdschatten, so bezeichnet man das Ereignis als eine „totale Mondfinsternis„. Steht er jedoch nur teilweise im Schatten, dann handelt es sich nur um eine partielle Mondfinsternis.
Bei der totalen Mondfinsternis erscheint der Mond in kupferroter Farbe (Blutmond). Das kommt durch das Sonnenlicht, welches durch die Erdatmosphäre auf den Mond fällt.

Was ist eine „Partielle Mondfinsternis“?
Eine partielle Mondfinsternis bedeutet, dass nur ein Teil des Mondes in den Kernschatten der Erde eintaucht und der Rest sich weiterhin im Halbschatten befindet. Hierbei wird der Rand des von der Erde geworfenen Schattens auf der Mondoberfläche dargestellt und ist als ein Kreisbogen sichtbar, wie es auch zu Anfang und Ende einer totalen (Kernschatten-) Finsternis der Fall ist. Aus dieser Kreisform des Schattens schlossen die Griechen der Antike bereits, dass die Erde eine Kugel sei.

Was ist ein „Supermond“?

Supermond, diesen kann man wie jeden Vollmond gut für magische Rituale nutzen.
Supermond 2019: Das wollte ich fotografieren! DAS habe ich fotografiert!
Einen Supermond kann man wie jeden Vollmond besonders gut für magische Rituale nutzen.

Von einem „Supermond“ spricht man, wenn der Mond besonders groß erscheint. Der Mond ist in diesem Fall der Erde besonders nahe. Dann erscheint er ca. 14% größer und sehr viel heller als sonst.

Wann ist die nächste Mondfinsternis (Blutmond) in Deutschland?
Eine totale Mondfinsternis gibt es in Deutschland erst wieder im Jahr 2022, allerdings ist nur der Anfang sichtbar, weil der Mond vor der Totalität bereits untergeht.Einen richtigen Blutmond gibt es daher erst wieder an Silvester 2028.
Mystische Bedeutung: Die Zeit ist perfekt für schwarze Magie Rituale! Mehr lesen über Geisterbeschwörung und Okkultismus

Wann ist die nächste Mondfinsternis?
Wann ist die nächste Sonnenfinsternis?

Blutmond 2019, wer ihn für Magie Rituale nutzen wollte, musste früh aufstehen.
Einen ähnlichen Blutmond wie am Montag, den 21. Januar 2019, gibt es erst wieder an Silvester 2028.

Alle Finsternisse im Überblick:

16. Mai 2022: Totale Mondfinsternis in Deutschland sichtbar (der Mond wird während der Finsternis untergehen).
28. Oktober 2023: Partielle Mondfinsternis in Deutschland.

Wann gab es eine Mondfinsternis?
  • 25. April 2013: Partielle Mondfinsternis. Am schönsten zu sehen war das Ereignis um 22.07 Uhr. Die partielle Mondfinsternis dauerte ca. vier Stunden.
  • 18. Oktober 2013: Partielle Mondfinsternis.
  • 15. April 2014: Mondfinsternis in Australien, Pazifik, Nord- und Südamerika.
  • 4. April 2015: Totale Mondfinsternis über dem Pazifik.
  • 28. September 2015: Blutmond: Ein unheilvoller Montag war am 28.09.2015: Blutmond und Supermond! Die totale Mondfinsternis am 28. September 2015 war in voller Länge von Mitteleuropa aus zu beobachten. Das Besondere: Die Mondfinsternis erstrahlte in blutigem Rot, daher nennt man das Himmelsereignis Blutmond. Doch der Blutmond verhieß nichts Gutes, denn die Mondfinsternis am 28. September 2015 war die letzte eines Vierer-Zyklus. Für Verschwörungstheoretiker stand fest: In der Nacht wird etwas Schreckliches passieren! Der Blutmond als ein Vorbote der Apokalypse, das Ende der Welt?
  • Der Blutmond am 28.09.2015 war zudem ein Supermond! Beides zusammen tritt nur sehr selten gleichzeitig auf. Von einem „Supermond“ spricht man, wenn der Mond besonders groß erscheint. Aufgrund der Erdnähe kann bei dem so genannten „Supermond“ der Mond bis zu 14% größer und rund 30% heller erscheinen als bei normalem Vollmond. Wer sich das nicht entgehen lassen und magisch nutzen wollte (günstig für schwarze Magie!), musste ab 4.11 Uhr wachsam sein. Der Vollmond trat am 28. September 2015 gegen 4.50 Uhr ein. Von 4.11 Uhr bis 5.24 Uhr befand sich der Mond vollständig im Kernschatten.
  • 16. September 2016: Partielle Halbschatten-Mondfinsternis: Dabei tritt der Mond nicht in den Kernschatten der Erde ein, sondern nur teilweise in deren Halbschatten. Die größte Verfinsterung gab es um 20.54 Uhr. Eine rötliche Verfärbung wie bei einer totalen oder partiellen Mondfinsternis war nicht zu sehen, weil diese nur im Kernschatten der Erde eintreten kann. Die Finsternis endete um 22.54 Uhr. Die Mondfinsternis war etwas schwierig zu beobachten, weil der Mond während des Finsternisverlaufs so tief stand.
  • 11. Februar 2017: Schneemond, Mondfinsternis und Komet in einer Nacht! Als Schneemond bezeichnet man den Vollmond im Februar. Die Mondfinsternis begann um 23.34 Uhr: Sonne, Erde und Mond standen in einer Linie. In dieser Nacht war es eine Halbschatten-Mondfinsternis: Der nördliche Rand des Mondes wurde von der Erde verdeckt. Um ca. 1.45 Uhr war die Halbschatten-Mondfinsternis auf ihrem Höhepunkt. Erst gegen 4 Uhr verliess der Mond den Halbschatten der Erde wieder. Samstagmorgen gegen halb fünf ist dann der Komet „New Year Comet“ der Erde sehr nahe gekommen.
  • 7. August 2017: Partielle Mondfinsternis.
  • 31. Januar 2018: Supermond, Blauer Mond und Blutmond.
  • 27. Juli 2018: Totale Mondfinsternis von langer Dauer. Eine längere gibt es erst im Jahr 2123. Um 21.30 Uhr setzte die totale Mondfinsternis ein, Höhepunkt der Mondfinsternis war gegen 22.22 Uhr. Um 23.13 Uhr endete die totale Mondfinsternis. Die Zeit ist perfekt für Rituale. Mehr lesen über Geisterbeschwörung und Okkultismus…
  • 11. August 2018: Partielle Sonnenfinsternis. Diese partielle Sonnenfinsternis war in manchen Gegenden in Skandinavien, Sibirien, Ostasien, Grönland und Kanada zu sehen.
  • 5.-6. Januar 2019: Sonnenfinsternis (partiell): Asien, Pazifik.
  • 21. Januar 2019: Zwei Himmelsspektakel gab es am 21. Januar 2019: Supermond und Blutmond!
  • 16.-17. Juli 2019: Partielle Mondfinsternis: Großteil Europa, Australien, Afrika, Pazifik.
  • Das Jahr 2019 ging gut los: Am Montag, den 21. Januar 2019, konnte man von Deutschland aus eine totale Mondfinsternis beobachten. Wer die Mondfinsternis sehen wollte, musste früh aufstehen. Um 4.34 Uhr trat der Mond in den Kernschatten der Erde. Um 5.41 Uhr begann die Totalität: der Mond war nun vollständig vom Erdschatten bedeckt. Die totale Mondfinsternis dauerte bis 6.44 Uhr. Um 7.51 Uhr hatte der Mond ihn wieder ganz verlassen. Blickrichtung zur Beobachtung war: Nordwesten. Außerdem war es ein „Supermond“: Der Mond kam der Erde besonders nah. Dadurch erschien er etwas heller und größer als gewöhnlich.
  • Mondfinsternis über Deutschland am Dienstag, 16. Juli 2019. Am Abend des 16. Juli 2019 konnte über Deutschland ein besonderes Himmelsspektakel beobachtet werden: Die Erde steht zwischen Sonne und Mond, wodurch es zu einer partiellen Mondfinsternis kommt. Wo war die Mondfinsternis am 16. Juli zu sehen? Sie war fast ganz Europa und in ganz Afrika, und somit in allen Teilen Deutschlands in voller Länge beobachtbar. Wo konnte man die Mondfinsternis am besten beobachten? Der Mond ging im Osten auf und stieg im Laufe der Nacht in Richtung Süden am Himmel nach oben. Blickrichtung: Süden und Südosten! Wie lange dauerte die partielle Mondfinsternis im Juli 2019? Zeitplan der partiellen Mondfinsternis am 16. Juli 2019: – Eintritt in den Halbschatten: 20.44 Uhr – Mondaufgang in Frankfurt: 21.23 Uhr – Sonnenunterang in Frankfurt: 21.28 Uhr – Sichtbarkeitsbeginn: 21.25 Uhr – Eintritt in den Kernschatten: 22.02 Uhr – Maximale Verfinsterung: 23.31 Uhr – Austritt aus dem Kernschatten: 1.00 Uhr – Sichtbarkeitsende: 1.39 Uhr – Austritt aus dem Halbschatten: 2.18 Uhr Auch Saturn, Jupiter und ISS waren zu sehen! Rechts oberhalb des Mondes war der Planeten Saturn zu sehen. Der Planet stand nahezu direkt gegenüber der Sonne (Opposition) und hattte deshalb fast seine größte Helligkeit. Außerdem konnte man Jupiter beobachten, er war als ein auffallend hell leuchtendes Objekt im Süden zu sehen. Zudem zog die ISS während der Mondfinsternis 2x über den Himmel: Kurz nach 23.01 Uhr etwa 10 Grad über dem teilweise verfinsterten Mond (auffallend heller Lichtpunkt). Zum zweiten Mal erschien die ISS um 00.37 Uhr am Nachthimmel.
  • 26. Dezember 2019: Sonnenfinsternis: Europa, Asien, Australien, Afrika, Pazifik.
  • 10. Januar 2020: Halbschattenfinsternis. Diese Finsternis ist zwar von Deutschland aus zu sehen, allerdings sind Halbschattenfinsternisse schwierig zu beobachten, es legt sich ein leichter Grauschleier über den Mond.