Die Beschwörung eines Geistes gehört zu den ältesten Praktiken der Hexerei. Seit Jahrtausenden versuchen Menschen, mit Verstorbenen oder Wesen aus der geistigen Ebene zu kommunizieren. Wenn du einen Geist rufen möchtest, bewegst du dich bewusst zwischen den Welten. In der Hexerei gilt: Die Seele existiert weiter, und unter bestimmten Bedingungen kannst du Kontakt aufnehmen.
Es gibt verschiedene Methoden, einen Geist zu beschwören – einige helfen dir, seine Anwesenheit wahrzunehmen, andere ermöglichen direkte Kommunikation. Wichtig ist, dass du vorbereitet bist, den Geist respektvoll behandelst und das Ritual sauber abschließt.
Wichtige Warnung vor der Geisterbeschwörung

Bevor du beginnst, solltest du dir bewusst sein, dass eine Beschwörung immer ein Risiko beinhaltet. Der Geist, der erscheint, ist nicht garantiert die Seele, die du erwartest. Manche Wesen können sich als vertraut ausgeben, um Vertrauen zu gewinnen.
Wenn du die Tür zur Geisterwelt öffnest, machst du dich empfänglicher für Einflüsse aus der spirituellen Ebene. Es kann passieren, dass eine Präsenz bleibt oder sich nur schwer wieder verabschieden lässt. Führe ein solches Ritual niemals leichtfertig durch und vermeide es, Kinder dabei anwesend zu haben, da sie sensibler auf spirituelle Eindrücke reagieren können. Betrachte die Geisterarbeit niemals als Spiel. Hexerei verlangt Respekt, Konzentration und Verantwortungsbewusstsein.
Vorbereitung des Rituals
Du solltest eine Beschwörung nicht alleine durchführen. Idealerweise arbeitest du in einer kleinen Gruppe von drei oder vier Personen. Mehrere Menschen erzeugen ein stabileres energetisches Feld und geben dir Sicherheit.
Achte darauf, ruhig und innerlich gefestigt zu sein. Wenn du große Angst verspürst, verschiebe das Ritual. Unsicherheit kann unerwünschte Energien anziehen.
Bereite den Raum vor, indem du ein oder zwei Kerzen anzündest. Kerzenlicht schützt und hilft dem Geist, sich zu zeigen. Der Raum sollte leicht abgedunkelt sein, da Geister sich bei gedämpftem Licht leichter manifestieren.
Formuliere vor Beginn deine Absicht laut. Sage, dass du in Frieden Kontakt aufnehmen möchtest und dass nur jene Präsenz erscheinen soll, die keine negativen Absichten hat.
Die Anwesenheit eines Geistes erkennen

Bevor du versuchst zu kommunizieren, solltest du herausfinden, ob bereits ein Geist anwesend ist. Achte auf Veränderungen im Raum: plötzliche Kälte, ungewöhnliche Geräusche, flackerndes Licht oder das Gefühl, beobachtet zu werden.
Du kannst auch Hilfsmittel verwenden. Aufnahmegeräte können Stimmen erfassen, die du während des Rituals nicht hörst. EMF-Geräte zeigen Veränderungen im elektromagnetischen Feld an, die auf eine spirituelle Präsenz hindeuten können.
Lege kleine, leicht bewegliche Gegenstände bereit, z. B. Würfel, Schlüssel, Stoffstücke oder kleine Kugeln. Der Geist kann diese bewegen, um sich bemerkbar zu machen. Hab Geduld. Manche Geister zeigen sich sofort, andere brauchen Zeit oder erscheinen nur zu bestimmten Stunden.
Den Geist einladen
Ein Geist erscheint selten ohne Einladung. Sprich deshalb laut und deutlich. Du kannst zum Beispiel sagen: „Geist, der sich in diesem Raum befindet, ich lade dich ein, dich zu zeigen.“
Oder: „[Name], ich bitte dich, in diesen Raum zu treten und ein Zeichen deiner Anwesenheit zu geben.“ Sprich ruhig und respektvoll. Deine Stimme lenkt die Energie und öffnet die Verbindung zwischen den Ebenen.
Methoden, um einen Geist zu beschwören

In der Hexerei existieren verschiedene Wege, einen Geist zu rufen. Du kannst eine oder mehrere Methoden kombinieren.
Ouija-Brett verwenden

Lege das Ouija-Board auf einen Tisch in einem ruhigen, möglichst ungestörten Raum und setze dich mit mindestens einer weiteren Person davor. Halte das Licht gedämpft, oft werden ein oder zwei Kerzen verwendet. Lege deine Fingerspitzen zusammen mit den anderen Beteiligten leicht auf die Planchette, ohne Druck auszuüben. Bleibe zunächst einen Moment still sitzen, damit sich die Aufmerksamkeit sammelt.
Stelle anschließend eine klare, einfache Frage oder bitte um ein Zeichen. Lasse die Finger ruhig auf der Planchette liegen und beobachte, ob sie sich über das Brett bewegt und auf Buchstaben zeigt. Stelle Fragen einzeln und gib jeweils Zeit, damit sich eine mögliche Antwort bilden kann. Vermeide hastige Bewegungen oder Druck, damit die Bewegung der Planchette frei erfolgen kann.
Wenn du die Sitzung beenden möchtest, führe die Planchette bewusst zum Feld „Goodbye“ oder verabschiede dich klar und deutlich. Nimm danach die Hände vom Brett und räume das Ouija-Board ruhig weg. So gilt die Sitzung als geschlossen.
Eine Séance durchführen

Führe die Séance abends in einem ruhigen, schwach beleuchteten Raum durch, damit möglichst wenig Ablenkung entsteht. Setze dich mit mehreren Personen um einen Tisch, möglichst rund, sodass ein geschlossener Kreis entsteht. Stelle ein oder mehrere Kerzen auf, um eine gleichmäßige, gedämpfte Beleuchtung zu schaffen. Alle legen die Hände ruhig auf den Tisch oder halten sich leicht an den Händen, um den Kreis zu schließen. Bleibt einige Minuten still sitzen und atmet ruhig, damit sich die Aufmerksamkeit sammelt und eine konzentrierte Atmosphäre entsteht.
Zu Beginn spricht eine Person eine kurze Einladung aus, in der eine mögliche Präsenz respektvoll angesprochen wird. Danach bleibt ihr ruhig sitzen und beobachtet aufmerksam, ob sich etwas verändert, etwa Geräusche, Bewegungen des Tisches oder andere Eindrücke. Stellt Fragen einzeln und klar formuliert, mit ausreichend Pausen dazwischen, damit eine mögliche Reaktion wahrgenommen werden kann. Vermeidet Hast oder Unruhe, damit die Sammlung bestehen bleibt.
Halte die Sitzung relativ kurz, meist etwa zwanzig bis vierzig Minuten. Wenn keine Reaktionen mehr auftreten oder die Konzentration nachlässt, beende die Séance bewusst. Sprich dazu einige abschließende Worte, in denen du dich sinngemäß bedankst und erklärst, dass die Sitzung nun geschlossen ist. Lösche anschließend die Kerzen, löse den Kreis auf und bringe den Raum wieder in seinen gewöhnlichen Zustand. Besprecht oder notiert eure Eindrücke erst danach, damit die Ruhe während der Sitzung erhalten bleibt.
Spiegel als Tor zur Anderswelt nutzen

Stelle einen schwarzen Spiegel auf Augenhöhe ohne direktes Licht auf und ordne drei Kerzen als gleichseitiges Dreieck darum an (zwei vorne, eine dahinter). Dunkle den Raum ab, lüfte kurz und reinige den Spiegel symbolisch mit Wasser und Räucherwerk, begleitet von einer kurzen Formel. Setze dich ruhig davor, entzünde die Kerzen links–rechts–hinten und zeichne mit einem Dolch das Siegel des gewünschten Geistes in die Luft vor dem Spiegel.
Sprich die Anrufung dreimal ruhig und gleichmäßig, mit kurzen Pausen dazwischen. Blicke anschließend still in den Spiegel und warte aufmerksam, ohne etwas zu erzwingen. Stelle deine Frage klar und offen, sobald du eine Veränderung wahrnimmst. Wenn die Wahrnehmung unruhig wird oder du beenden möchtest, verabschiede den Geist mit einer kurzen Dankesformel, schließe die Verbindung symbolisch mit der Klinge und lösche die Kerzen in umgekehrter Reihenfolge. Verhülle den Spiegel, reinige den Raum mit Rauch und lasse den Spiegel mehrere Stunden unberührt.
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Rauch und Kerzen verwenden
Verwende Rauch und Kerzen als unterstützende Elemente während des Rituals. Zünde etwas Räucherwerk oder mehrere Kerzen an und achte darauf, dass die Flammen ruhig brennen. Der aufsteigende Rauch wird traditionell als Träger feiner Bewegungen betrachtet, in denen sich Veränderungen der Atmosphäre zeigen können. Beobachte aufmerksam, wie sich der Rauch verhält: bildet er gleichmäßige Bahnen, leichte Wirbel oder verändert sich seine Richtung ohne erkennbare äußere Ursache. Auch Kerzenflammen werden oft als empfindlich gegenüber Luftveränderungen wahrgenommen; ein Flackern, Neigen oder unruhiges Brennen wird dabei symbolisch als Hinweis auf eine Veränderung der Umgebung gedeutet. Bleibe ruhig und beobachte ohne zu erzwingen, damit subtile Veränderungen leichter wahrnehmbar bleiben.
Bewegliche Gegenstände bereitstellen
Lege einige leichte, frei bewegliche Gegenstände im Raum aus, zum Beispiel kleine Kugeln, Würfel, Papierstücke oder leichte Stoffe. Platziere sie so, dass sie gut sichtbar sind und nicht durch Luftzug oder Erschütterungen bewegt werden können. Bitte anschließend ruhig um ein Zeichen, etwa darum, dass eines der Objekte bewegt wird. In solchen Ritualvorstellungen gelten kleine Veränderungen an leichten Gegenständen als mögliche Form der Kontaktaufnahme. Beobachte die Objekte aufmerksam, ohne sie zu berühren oder den Raum unnötig zu bewegen, damit jede Veränderung klar wahrnehmbar bleibt.
Den Geist in eine Kristallkugel beschwören

Verwende eine klare Kristallkugel oder eine Kugel aus Obsidian und lege sie auf ein dunkles Tuch. Stelle zwei bis vier helle Kerzen im Halbkreis so auf, dass die Kugel sanft beleuchtet wird, ohne zu blenden. Zünde Räucherwerk wie Weihrauch oder weißen Salbei an und führe den Rauch einmal ruhig um die Kugel und deinen Arbeitsplatz. Lege das Siegel des Geistes neben die Kugel und halte es kurz in der Hand, um deine Absicht zu sammeln. Atme mehrmals ruhig ein und aus und formuliere innerlich klar, mit welchem Geist du Kontakt aufnehmen möchtest und weshalb.
Richte deinen Blick entspannt auf die Kugel, ohne scharf zu fokussieren, als würdest du durch sie hindurchsehen. Bleibe ruhig und geduldig, während du mögliche Eindrücke wie Formen, Schatten oder Farben beobachtest, ohne sie sofort zu deuten. Wenn du eine Präsenz wahrnimmst, sprich leise eine Einladung aus und stelle deine Frage klar und einfach. Gib Zeit für eine mögliche Antwort in Form von Bildern, Gedanken oder Gefühlen und bleibe dabei ruhig konzentriert.
Wenn du die Sitzung beenden möchtest, bedanke dich innerlich und erkläre, dass der Kontakt nun geschlossen ist. Lasse den Blick von der Kugel lösen, atme ruhig durch und bringe deine Aufmerksamkeit wieder vollständig in den Raum zurück. Lösche die Kerzen, räuchere den Bereich abschließend leicht und decke die Kugel danach ab, bevor du sie sicher verstaust. So gilt das Ritual als abgeschlossen.
Meditation und automatisches Schreiben
Setze dich ruhig hin und konzentriere dich einige Minuten auf deinen Atem, bis deine Gedanken gleichmäßiger werden. Richte deine Aufmerksamkeit bewusst nach innen und lasse äußere Ablenkungen los. Halte anschließend einen Stift locker in der Hand und lege ihn auf ein Blatt Papier, ohne Druck auszuüben. Lasse die Hand sich frei bewegen, ohne bewusst zu steuern, sodass Linien, Worte oder Zeichen spontan entstehen können. In solchen Praktiken wird angenommen, dass Eindrücke über das Unterbewusstsein Ausdruck finden. Bleibe geduldig und versuche nicht, den Vorgang zu erzwingen, da mögliche Ergebnisse oft Zeit benötigen und nicht immer sofort eindeutig erscheinen.
Mit dem Geist kommunizieren

Wenn sich eine Präsenz bemerkbar gemacht hat, stelle deine Fragen ruhig, klar und respektvoll. Formuliere sie einfach und eindeutig, damit mögliche Antworten leichter wahrgenommen werden können. Du kannst beispielsweise danach fragen, ob die Präsenz friedlich ist, weshalb sie sich an diesem Ort zeigt, ob sie mit einem bestimmten Gegenstand verbunden ist oder ob sie eine Mitteilung machen möchte.
Achte aufmerksam auf Veränderungen im Raum. Geräusche, Bewegungen, veränderte Luftwahrnehmung oder wiederkehrende Auffälligkeiten an bestimmten Gegenständen werden in solchen Praktiken als mögliche Reaktionen gedeutet. Manche Formen der Kommunikation gelten als indirekt, etwa wenn sich immer derselbe Bereich bemerkbar macht oder ein bestimmtes Objekt wiederholt Aufmerksamkeit auf sich zieht. Beobachte ruhig und ohne Hast, damit mögliche Zusammenhänge erkennbar bleiben.
Den Geist verabschieden
Beende jedes Ritual bewusst. Bitte den Geist ausdrücklich zu gehen. Sage laut, dass der Kontakt nun beendet ist. Ein klarer Abschied schließt die Verbindung zwischen den Welten. Auch wenn du keine eindeutigen Zeichen wahrgenommen hast, solltest du den Geist verabschieden.
Reinige den Raum nach dem Ritual. Zünde Salbei an und lasse den Rauch durch den Raum ziehen. Bitte alle negativen Energien, den Raum zu verlassen. Öffne ein Fenster oder eine Tür, damit die Energie abfließen kann. Wenn du weiterhin eine Präsenz spürst, solltest du erfahrene spirituelle Praktizierende um Unterstützung bitten.
Streue Salz an Türen, Fenstern oder um den Ritualbereich. Salz wirkt als Grenze zwischen den Welten und verhindert, dass Geister bestimmte Bereiche betreten. Diese Methode dient deinem Schutz und stabilisiert die Energie im Raum.
Wichtige Regeln bei der Geisterbeschwörung

Nicht jede Beschwörung führt sofort zu einem Ergebnis. Manche Geister benötigen mehrere Versuche, um Kontakt aufzunehmen. Beobachte, ob Aktivität zu bestimmten Zeiten stärker ist. Wiederhole das Ritual dann erneut. Mit jeder Durchführung verbessert sich deine Wahrnehmung. Übung hilft dir, die Zeichen der geistigen Welt besser zu verstehen.
Wenn ein Geist mit dir kommuniziert hat, solltest du dich bedanken. In der Hexerei sind Opfergaben ein Zeichen des Respekts. Lege Süßigkeiten, Kekse, Limonade oder andere kleine Gaben bereit. Auch Blumen, Münzen oder kleine Gegenstände können geeignet sein. Die Gabe dient als energetischer Ausgleich und zeigt deine Wertschätzung.
Behandle jede Anrufung mit Respekt und nimm das Ritual ernst, statt es als Spiel zu betrachten. Bitte niemals um Schaden gegenüber anderen und gehe nicht selbstverständlich davon aus, dass eine mögliche Präsenz genau die ist, die du erwartest. Führe solche Rituale möglichst nicht alleine durch, damit eine ruhige und kontrollierte Atmosphäre gewahrt bleibt. Bitte am Ende immer ausdrücklich darum, dass die Präsenz geht, damit die Handlung klar abgeschlossen ist. Bleibe während der Durchführung aufmerksam und offen für Eindrücke, ohne etwas zu erzwingen. Regelmäßige Übung wird in solchen Traditionen als hilfreich angesehen, um die eigene Wahrnehmung zu schärfen und den Ablauf ruhiger und strukturierter zu gestalten.
Schlussgedanken
Wenn du einen Geist beschwörst, öffnest du bewusst eine Verbindung zur Anderswelt. Diese Praxis erfordert Geduld, Konzentration und Respekt. Geister existieren außerhalb der gewohnten Vorstellung von Zeit und Raum. Deshalb kann es mehrere Versuche brauchen, bis du Ergebnisse wahrnimmst.
Mit Übung und einer klaren Absicht kann sich deine Fähigkeit zur Geisterarbeit vertiefen. In der Hexerei gilt die Kommunikation mit Geistern als eine der geheimnisvollsten Disziplinen – eine Begegnung mit dem Unsichtbaren, die dir neue Einblicke in die spirituelle Ebene ermöglichen kann. Auf Satanshimmel findest du alles, um dein Hexenwissen zu vertiefen. Ausführlichere Infos enthalten die Satanshimmel- Magiebücher!






