Der Januar 2026 ist für Hexen, spirituell Praktizierende und naturverbundene Menschen kein lauter Monat, sondern ein tiefer Übergangsraum. Er liegt zwischen den Jahren, zwischen Dunkelheit und erstem innerem Erwachen. Astrologische Konstellationen, Mondphasen und alte Volksbräuche ergänzen sich zu einer Zeit der Innenschau, Reinigung und bewussten Neuausrichtung.
Ende der Rauhnächte – Zeit außerhalb der Zeit

Die Rauhnächte beginnen traditionell in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar. Es sind zwölf heilige Nächte, die symbolisch für die zwölf kommenden Monate stehen. In dieser Zeit gilt die Ordnung der Welt als aufgehoben – man spricht von einer Zeit außerhalb der Zeit. Noch immer wirkt die Kraft der Rauhnächte nach. Auch wenn ihr Beginn zur Wintersonnenwende liegt, gelten die ersten Tage des Januars als ihr spiritueller Ausklang. Die Schleier zwischen den Welten sind weiterhin dünn, Träume intensiv und Zeichen im Alltag leichter wahrnehmbar. Während der Rauhnächte – besonders zwischen 1. und 6. Januar – sind folgende Rituale traditionell und hexisch kraftvoll:
Räuchern
Mit Beifuß, Weihrauch, Fichte, Wacholder oder Salbei werden Haus, Stall (oder symbolisch alle Lebensbereiche) gereinigt und geschützt.
Traum- und Orakelarbeit
Träume werden notiert und gedeutet, da jede Rauhnacht einem kommenden Monat zugeordnet ist. Auch Karten, Runen oder Pendel werden häufig befragt.
13-Wünsche-Ritual
Zum Beginn der Rauhnächte werden 13 Wünsche aufgeschrieben. In jeder Nacht wird einer verbrannt, ohne ihn zu lesen. Der letzte, übrig gebliebene Wunsch ist jener, um den man sich selbst kümmern muss.
Rückzug & Stille
Keine großen Vorhaben beginnen, stattdessen lauschen, beobachten, innehalten.
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3. Januar 2026 – Vollmond im Krebs ♋ und Wolfsmond

Am 3. Januar 2026 erreicht die Schwellenzeit einen ersten Höhepunkt mit dem Vollmond im Krebs, dem traditionellen Wolfsmond. Der Krebs verstärkt emotionale Tiefe, Schutzbedürfnis und die Verbindung zu Familie, Ahnen und innerem Zuhause.
Der Wolfsmond trägt eine archaische Qualität: Er erinnert an Instinkt, Gemeinschaft und die Weisheit des Rudels. Für hexische Praxis eignet sich dieser Vollmond besonders für Ahnenarbeit, Schutzzauber, emotionale Heilung und das Herstellen von Mondwasser. Gefühle können intensiver sein als sonst – gerade darin liegt jedoch seine transformierende Kraft.
Der Quadrantiden-Meteorstrom – Wünsche zwischen den Welten

Zeitgleich zeigt sich der Quadrantiden-Meteorstrom, der vom 28. Dezember 2025 bis zum 12. Januar 2026 aktiv ist und seinen Höhepunkt in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar erreicht.
Sternschnuppen galten seit jeher als Boten zwischen Himmel und Erde. Auch wenn der helle Vollmond viele Meteore überstrahlt, bleibt ihre symbolische Bedeutung stark. Für Hexen ist diese Nacht besonders geeignet, um Wünsche bewusst loszusenden, Übergänge zu markieren und Intentionen dem Kosmos anzuvertrauen.
6. Januar – Schwellentag und Perchtennacht

Der 6. Januar gilt in der Volks- und Hexentradition als eigentlicher Abschluss der Rauhnächte. Die Perchtennacht steht für Reinigung, Schutz und das Vertreiben alter, stagnierender Energien. Masken, Lärm und Feuer hatten ursprünglich die Aufgabe, das Alte zu bannen und Platz für das Neue zu schaffen.
Energetisch ist dieser Tag ideal für Bann- und Schutzrituale, Haussegen und bewusste Abschiedszeremonien. Die wilde, urtümliche Kraft der Perchten erinnert daran, dass Transformation nicht immer sanft ist – aber notwendig, um Ordnung und Klarheit zu schaffen.
18. Januar 2026 – Neumond im Steinbock ♑

Nach den intensiven Schwellentagen wird es stiller. Der Monat sammelt Kraft, bis sich am 18. Januar 2026 mit dem Neumond im Steinbock ein neues Fenster öffnet.
Steinbock-Energie steht für Struktur, Verantwortung, Disziplin und langfristige Ziele. Dieser Neumond lädt Hexen dazu ein, die Visionen aus den Rauhnächten nun in konkrete Formen zu bringen. Manifestationsrituale, Gelübde und bewusst gesetzte Absichten profitieren von dieser nüchternen, stabilen Energie. Was jetzt begonnen wird, darf langsam wachsen – aber mit starken Wurzeln.
Fazit
In seiner Gesamtheit zeigt sich der Januar 2026 als Mond-, Schatten- und Seelenmonat. Er fordert nicht zum schnellen Handeln auf, sondern zum bewussten Spüren, Lauschen und Vorbereiten. Für Hexen ist dies eine wertvolle Zeit der inneren Arbeit, der stillen Magie und der Erdung – ein sanfter Übergang hin zum nächsten großen Jahreskreisfest Imbolc Anfang Februar. Auf Satanshimmel findest du alles, um dein Hexenwissen zu erweitern – von Geisterbeschwörung bis Hexenmagie. Mehr dazu in den Satanshimmel- Magiebüchern!






