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Das Ritual der 13 Wünsche ist ein Rauhnächte-Brauch, bei dem durch bewusstes Formulieren, Loslassen und Vertrauen eine innere Ausrichtung für das kommende Jahr geschaffen wird.

Das Ritual der 13 Wünsche in den Rauhnächten – Ablauf

Das Ritual der 13 Wünsche ist ein traditioneller Brauch der Rauhnächte. Es dient der bewussten Ausrichtung auf das kommende Jahr, dem Loslassen von Kontrolle und dem Aufbau von Vertrauen in natürliche Entwicklungsprozesse. Im Mittelpunkt steht weniger das „Erfüllen“ einzelner Wünsche als vielmehr eine innere Haltung von Klarheit, Hingabe und Verantwortung.

Der Beginn des Rituals liegt üblicherweise am Abend des 24. Dezember oder in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember. Von diesem Zeitpunkt an erstreckt sich das Ritual über die zwölf Rauhnächte bis zur Nacht vom 5. auf den 6. Januar. Am Ende bleibt ein dreizehnter Wunsch übrig, der symbolisch für den eigenen Gestaltungsanteil im neuen Jahr steht.

Vorbereitung

Die Vorbereitung des Rituals umfasst das bewusste Formulieren von 13 Wünschen sowie das Bereitlegen einfacher Utensilien in einem ruhigen und sicheren Rahmen.
Die Vorbereitung des Rituals umfasst das bewusste Formulieren von 13 Wünschen sowie das Bereitlegen einfacher Utensilien in einem ruhigen und sicheren Rahmen.

Vor Beginn werden dreizehn kleine Zettel, ein Stift, ein Gefäß zum Aufbewahren sowie eine feuerfeste Schale und eine Kerze vorbereitet. Für die Durchführung ist ein ruhiger, sicherer Rahmen wichtig, in dem das Verbrennen der Zettel achtsam und gefahrlos erfolgen kann.

Anschließend werden dreizehn Wünsche formuliert und jeweils einzeln auf die Zettel geschrieben. Dabei wird empfohlen, die Wünsche positiv, klar und in einer Weise zu formulieren, die sich auf die eigene Lebensgestaltung bezieht. Häufig werden sie im Präsens geschrieben, als wären sie bereits Teil der Realität. Ziel ist es, innere Ausrichtung statt Mangel zu betonen. Die Wünsche können unterschiedliche Lebensbereiche betreffen, etwa persönliche Entwicklung, Beziehungen, Gesundheit oder berufliche Themen. Nach dem Beschriften werden die Zettel so gefaltet, dass sie nicht mehr gelesen werden können, gut gemischt und in dem vorgesehenen Gefäß gesammelt.

Ablauf während der Rauhnächte

Satanshimmel 5 – Handbuch des Hexenwissens führt in altes, verborgenes Wissen ein, wo Licht und Schatten keine Gegensätze sind. Die Satanshimmel-Bücher gibt es bei Gruftiladen.de.
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In jeder Rauhnacht wird ein Zettel intuitiv gezogen, ohne ihn zu öffnen. Dieser Moment dient dem Innehalten und der bewussten Übergabe des jeweiligen Wunsches. Oft wird dies von einem stillen Gedanken oder einem kurzen Satz begleitet, der Vertrauen und Loslassen ausdrückt. Der Zettel wird anschließend in der feuerfesten Schale verbrannt.

Das Verbrennen symbolisiert das Abgeben von Kontrolle sowie die Bereitschaft, den weiteren Verlauf nicht aktiv zu steuern. Der Wunsch wird nicht analysiert oder bewertet, sondern bewusst losgelassen. Dieser Vorgang wird in jeder der zwölf Rauhnächte wiederholt, bis nur noch ein Zettel im Gefäß verbleibt.

Der dreizehnte Wunsch

Der 13. Wunsch steht für den eigenen Auftrag und die persönliche Verantwortung im neuen Jahr.
Der 13. Wunsch steht für den eigenen Auftrag und die persönliche Verantwortung im neuen Jahr.

Der letzte, übrig gebliebene Zettel wird traditionell am 6. Januar geöffnet. Dieser Wunsch gilt als persönlicher Auftrag für das kommende Jahr. Im Gegensatz zu den verbrannten Wünschen steht er für den Teil der Lebensgestaltung, der Eigenverantwortung, bewusste Entscheidungen und konkrete Handlungsschritte erfordert.

Nach dem Öffnen des Zettels wird der Wunsch reflektiert und häufig an einem besonderen Ort aufbewahrt, etwa in einem Journal oder an einem Platz, der regelmäßig ins Blickfeld fällt. Viele Menschen leiten daraus eine Jahresintention oder ein Leitwort ab, das sie im Laufe des Jahres begleitet.

Beginn des Rituals zu einem späteren Zeitpunkt

Beginnt das Ritual zu einem späteren Zeitpunkt, werden mehrere Wünsche an einzelnen Abenden bewusst und nacheinander verbrannt, um den Ablauf bis zum 6. Januar stimmig abzuschließen.
Beginnt das Ritual zu einem späteren Zeitpunkt, werden mehrere Wünsche an einzelnen Abenden bewusst und nacheinander verbrannt, um den Ablauf bis zum 6. Januar stimmig abzuschließen.

Hat man den traditionellen Startzeitpunkt am 24. Dezember verpasst, kann das Ritual der 13 Wünsche dennoch an jedem späteren Datum begonnen werden, da die innere Ausrichtung wichtiger ist als der genaue Zeitpunkt. Entscheidend ist weniger das exakte Datum als die bewusste innere Ausrichtung.

Beginnt das Ritual der 13 Wünsche erst nach dem traditionellen Startzeitpunkt, werden die fehlenden Nächte ausgeglichen, indem an einzelnen Abenden mehrere Wünsche nacheinander verbrannt werden. Jeder Wunsch wird dabei einzeln gezogen, kurz bewusst wahrgenommen und anschließend achtsam dem Feuer übergeben. Auf diese Weise bleibt der zeitliche Rahmen der Rauhnächte bis zum 6. Januar erhalten, während der rituelle Charakter gewahrt wird. Entscheidend ist, dass auch beim Verbrennen mehrerer Zettel an einem Abend Ruhe, Konzentration und eine klare innere Haltung bewahrt werden.

Bedeutung des Rituals für Hexen

In der Hexerei symbolisiert das Ritual der 13 Wünsche die Balance zwischen magischem Willen, Loslassen und Eigenverantwortung.
In der Hexerei symbolisiert das Ritual der 13 Wünsche die Balance zwischen magischem Willen, Loslassen und Eigenverantwortung.

Für Hexen besitzt das Ritual der 13 Wünsche eine tiefere, magisch-symbolische Bedeutung. Es verbindet bewusste Willensarbeit mit Hingabe an größere Kräfte und spiegelt den zentralen hexischen Grundsatz wider, dass Magie aus dem Zusammenspiel von Absicht, Loslassen und Verantwortung entsteht.

Das Schreiben der Wünsche entspricht der klaren Formulierung des Willens, das Verbrennen der Zettel dem rituellen Freigeben an die unsichtbaren Ebenen, und der verbleibende 13. Wunsch erinnert daran, dass wahre Magie immer auch persönliches Handeln erfordert. Innerhalb der Rauhnächte dient das Ritual zudem der Ausrichtung auf neue Zyklen, der Arbeit mit Übergängen und der bewussten Verbindung zu innerer wie äußerer Wandlung.

Fazit

Nicht Perfektion, sondern Achtsamkeit steht im Mittelpunkt. Abweichungen im Ablauf oder das Auslassen einzelner Nächte gelten nicht als problematisch, da die innere Haltung wichtiger ist als die exakte Einhaltung äußerer Formen. Auf Satanshimmel findest du alles, um dein Hexenwissen zu vergrößern – von Geisterbeschwörung bis Hexenmagie. Mehr dazu in den Satanshimmel- Magiebüchern!

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