Der März 2026 trägt eine außergewöhnlich dichte spirituelle Energie in sich: eine totale Mondfinsternis im Zeichen der Jungfrau, ein tief intuitiver Neumond in den Fischen, das Ende der Merkur-Rückläufigkeit sowie die Frühlings-Tagundnachtgleiche mit dem Hexenfest Ostara sowie dem Eintritt der Sonne in den Widder – dem astrologischen Neubeginn des Jahres.
Für Hexen ist dieser Monat weniger eine lineare Zeit als vielmehr ein Übergangsritual: erst Reinigung, dann Auflösung, schließlich Wiedergeburt. Jede dieser Konstellationen lädt zu einem anderen magischen Fokus ein und bildet gemeinsam einen vollständigen Zyklus der Transformation.
Vollmond & totale Mondfinsternis in der Jungfrau – 3. März 2026

Der Vollmond am 3. März wird von einer totalen Mondfinsternis begleitet – einem sogenannten Blutmond. In der Hexerei gelten Finsternisse seit jeher als Zeiten beschleunigter Veränderung. Schleier lichten sich, verborgene Wahrheiten treten ans Licht, und energetische Prozesse, die normalerweise Monate dauern würden, können plötzlich ihren Höhepunkt erreichen.
Während das Spektakel in weiten Teilen Amerikas, Asiens und Australiens in voller Pracht am Himmel steht, befindet sich der Mond in Mitteleuropa zu diesem Zeitpunkt unter dem Horizont. Das Ereignis findet am Vormittag unserer Zeit statt (das Maximum ist gegen 12:33 Uhr MEZ), wenn bei uns die Sonne scheint.
Im Zeichen der Jungfrau richtet sich diese Kraft besonders auf Ordnung, Gesundheit, Alltag und energetische Reinheit. Die Jungfrau steht für das Heilige im Detail: Rituale, Gewohnheiten, Körperpflege und bewusste Struktur. Unter dieser Finsternis zeigt sich oft, wo wir uns selbst erschöpfen, wo wir zu viel tragen oder wo Perfektionismus unsere natürliche Balance stört.
Magisch betrachtet eignet sich dieser Vollmond weniger für Manifestationen als für Loslass-Arbeit. Alte Muster, toxische Bindungen oder überholte Selbstbilder können bewusst verabschiedet werden. Reinigungsrituale, Kräuterbäder, Rauchwerk oder das energetische Säubern des eigenen Wohnraums wirken jetzt besonders tief.
Viele erleben Finsternisse emotional intensiver als gewöhnliche Vollmonde – Träume werden klarer, Intuition lauter und innere Wahrheiten schwerer zu ignorieren. Was jetzt endet, schafft Raum für eine neue Ordnung im eigenen Leben.
Neumond in den Fischen – 18. März 2026

Nach der intensiven Klärung durch die Finsternis öffnet der Neumond in den Fischen einen stilleren, fast mystischen Raum. Während die Jungfrau analysiert, löst die Energie der Fische Grenzen auf. Dieser Neumond lädt dazu ein, Kontrolle abzugeben und sich dem Fluss des Lebens anzuvertrauen.
Die Fische gelten als das spirituellste Zeichen des Tierkreises. Themen wie Mitgefühl, Vergebung, Träume und innere Heilung treten in den Vordergrund. Energetisch ist dies eine Phase zwischen den Welten – ideal für Meditation, Divination, Traumarbeit oder Ahnenkontakt.
Magische Arbeit unter diesem Neumond richtet sich weniger auf konkrete Ziele als auf innere Ausrichtung. Statt „Ich will erreichen“ steht hier die Frage: „Was darf durch mich entstehen?“ Besonders kraftvoll sind Wasser-Rituale, Kerzenmagie mit sanften Intentionen oder das Schreiben von Visionen und Seelenwünschen.
Dieser Neumond wirkt wie eine energetische Integration der vorausgegangenen Finsternis. Was losgelassen wurde, darf nun heilen. Gefühle dürfen weich werden, und neue Inspiration entsteht oft leise und intuitiv.
Ende der Merkur-Rückläufigkeit – 20. März 2026

Seit Ende Februar bewegte sich Merkur rückläufig und brachte die typischen Erfahrungen dieser Phase mit sich: Missverständnisse, Verzögerungen, technische Störungen oder das Wiederauftauchen alter Themen und Kontakte. Spirituell betrachtet ist eine Merkur-Rückläufigkeit eine Einladung zur Rückschau.
Wenn Merkur am 20. März wieder direktläufig wird, beginnt sich der energetische Nebel zu lichten. Gedanken ordnen sich, Entscheidungen fallen leichter, Gespräche verlaufen klarer. Projekte, die zuvor stagnierten, kommen wieder in Bewegung.
Magisch gesehen ist dies ein Übergang von innerer Reflexion zu bewusster Handlung. Erkenntnisse der vergangenen Wochen können nun praktisch umgesetzt werden. Es ist ein idealer Moment, um Pläne zu konkretisieren, Verträge zu überdenken oder neue Lernprozesse zu beginnen. Hexen empfinden das Ende der Rückläufigkeit wie ein tiefes Ausatmen: Die innere Vorbereitung ist abgeschlossen, und der nächste Schritt wird sichtbar.
Frühlings-Tagundnachtgleiche & Sonne im Widder – 20. März 2026

Am selben Tag erreicht die Sonne den Punkt der Frühlings-Tagundnachtgleiche – ein uraltes Fest, das in der Hexerei als heiliges Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit gefeiert wird. Tag und Nacht sind gleich lang, bevor das Licht endgültig die Führung übernimmt.
Ostara heißt das Fest der Frühlings-Tagundnachtgleiche, wenn Tag und Nacht gleich lang sind und das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkelheit erreicht wird. Es markiert den Beginn der lichtreichen Jahreshälfte und steht für Neubeginn, Wachstum und das Erwachen der Natur. Zentrale Symbole wie Ei und Hase repräsentieren Fruchtbarkeit und neues Leben. Spirituell gilt Ostara als Zeitpunkt der Keimung: Neue Vorhaben und Intentionen werden gesetzt und bewusst genährt, damit sie sich im weiteren Jahreslauf entfalten können.
Mit dem Eintritt der Sonne in den Widder beginnt astrologisch ein neues Jahr. Der Widder verkörpert den ersten Impuls des Lebens: Mut, Initiative, Bewegung und Neubeginn. Nach Wochen der Reinigung, emotionalen Auflösung und inneren Reflexion entsteht nun eine kraftvolle Vorwärtsenergie.
Fazit: Ein kosmischer Übergangsmonat
Der März 2026 erzählt eine klare spirituelle Geschichte: Die Mondfinsternis reinigt und beendet, der Fische-Neumond heilt und verbindet, das Ende der Merkur-Rückläufigkeit bringt geistige Klarheit, und die Widder-Saison eröffnet mutig ein neues Kapitel. Auf Satanshimmel findest du alles, um dein Hexenwissen zu erweitern – von Geisterbeschwörung bis Hexenmagie. Mehr dazu in den Satanshimmel- Magiebüchern!




