Der Neumond gilt in vielen spirituellen und magischen Traditionen als eine der kraftvollsten Mondphasen. Während der Himmel dunkel erscheint und der Mond unsichtbar bleibt, beginnt symbolisch ein neuer Zyklus. Für Hexen – ob in alten Volksglauben verwurzelt oder in modernen spirituellen Strömungen wie Wicca oder Naturmagie – ist diese Zeit besonders geeignet für Innenschau, Neubeginn und bewusste Ausrichtung.
Die Symbolik des Neumondes

Der Mond wandert Monat für Monat durch Phasen von Dunkelheit und Fülle und spiegelt damit unsere eigene Fähigkeit wider, Wandel zuzulassen und neue Richtungen einzuschlagen. Seit Jahrtausenden orientieren sich Menschen an seinem Rhythmus, weshalb es kaum überrascht, dass viele zu Voll- oder Neumond bewusst innehalten oder Rituale begehen.
Ich beziehe in meiner eigenen Praxis den Neumond regelmäßig in meine Heilrituale ein, die sich am Lauf des Mondes orientieren. Nachdem ich bereits Ideen für Hexen-Aktivitäten rund um den Vollmond zusammengestellt habe, folgt nun eine Liste für den Neumond, um eure mondgebundenen Arbeiten weiter zu begleiten.
Der Neumond steht für Neubeginn, für das Abstreifen des Alten und das Öffnen für neue Möglichkeiten. Kaum sichtbar am Himmel, gerade aus der Dunkelheit hervorgetreten und langsam wieder wachsend, eignet er sich besonders dafür, Absichten zu setzen und Entwicklungen einzuleiten. Die Atmosphäre wirkt klar und aufgeladen, frei von den Themen des letzten Zyklus und ausgerichtet auf das Kommende – eine Kraft, die viele in ihrer magischen und heilenden Arbeit nutzen und die auch dir offensteht.
Wenn du dich näher mit einer Neumondpraxis befassen möchtest, findest du im Folgenden einige Anregungen.
Rituale und Praktiken

Hexen nutzen den Neumond für bewusst gestaltete Rituale. Diese können sehr schlicht oder aufwendig sein – je nach persönlicher Überzeugung und Tradition.
1. Absichten formulieren

Ein zentrales Element ist das Setzen von Zielen für den kommenden Mondzyklus. Diese Wünsche oder Vorhaben werden dazu aufgeschrieben, meditativ bedacht oder symbolisch in Kerzenrituale eingebunden.
Schreibe für das folgende Ritual zum Neumond deine Wünsche oder Ziele klar und konkret auf einen Zettel. Formuliere sie positiv und so, als würden sie bereits Wirklichkeit werden. Lies sie anschließend leise oder laut vor und konzentriere dich darauf, wie sich die Erfüllung anfühlen würde. Falte den Zettel und bewahre ihn an einem besonderen Ort auf oder vergrabe ihn symbolisch in der Erde, damit deine Absichten im kommenden Mondzyklus wachsen können.
2. Reinigungsritual

Da der Neumond für einen Neuanfang steht, ist er ein beliebter Zeitpunkt für energetische Reinigung: Räume werden geräuchert, alte Notizen verbrannt oder Bäder mit Kräutern wie Salbei, Lavendel oder Rosmarin genommen.
Führe dazu ein Ritual durch und richte die energetische Reinigung am Neumond nach dem Tierkreiszeichen aus, in dem er steht. Befindet sich der Mond in einem Feuerzeichen, arbeite mit Flamme und Rauch, indem du Kräuter oder Harze verräucherst. In Wasserzeichen eignet sich das Besprengen von Räumen und Schwellen mit geweihtem Wasser oder Kräuteraufguss. Luftzeichen begünstigen Klang, Atem und Duft, während Erdzeichen Salz, Steine oder Erde für Stabilisierung und Klärung nutzen. Bewege dich dabei bewusst durch den Raum und formuliere klar, welche Energien gehen dürfen und welche den neuen Zyklus begleiten sollen.
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3. Meditation und Schattenarbeit
Hexen nutzen die Dunkelheit des Neumondes für sogenannte „Schattenarbeit“ – also das bewusste Hinsehen auf Ängste, Blockaden oder ungelöste innere Konflikte. Geführte Meditationen, Tagebuchschreiben oder stille Kontemplation spielen dabei eine große Rolle.
Setze dich für das nachfolgende Ritual zum Neumond an einen ruhigen Ort und dimme das Licht. Schließe die Augen und atme langsam und tief, bis dein Körper ruhig wird. Stelle dir vor, wie die Dunkelheit des Himmels dich umhüllt und alles Alte von dir abfällt. Lenke deine Aufmerksamkeit auf das, was neu entstehen soll, und formuliere innerlich ein klares Vorhaben für den kommenden Zyklus. Verweile einige Minuten in dieser Stille, bevor du die Meditation bewusst beendest.
4. Orakel und Weissagung

Tarotkarten, Runen oder Pendel werden gern in dieser Phase befragt, um Hinweise auf kommende Entwicklungen zu erhalten.
Um mit einem kurzen Ritual einen Blick in die Zukunft zu werfen, setze dich nach Einbruch der Dunkelheit an einen ruhigen Ort. Reinige dich kurz durch drei bewusste Atemzüge oder das Waschen der Hände. Zünde eine einzelne Kerze an und sprich leise oder innerlich deine Frage zum kommenden Mondzyklus, etwa: „Was soll im nächsten Monat wachsen?“ oder „Welche Entwicklung zeichnet sich ab?“ Lege anschließend drei Tarotkarten oder wirf drei Runen bzw. Steine – eine für das, was beginnt, eine für die Herausforderung und eine für das Potenzial. Betrachte die Zeichen ohne Eile und notiere Eindrücke oder Bilder in einem Buch oder Heft. Bedanke dich am Ende für die erhaltenen Hinweise, lösche die Kerze bewusst und trage die Botschaften mit in den neuen Mondmonat.
5. Heilzauber

Zum Neumond kannst du ein sanftes Heilritual durchführen, das auf Ruhe und Neuausrichtung ausgerichtet ist: Zünde für das Ritual eine weiße Kerze an, setz dich an einen stillen Ort und halte einen Stein wie Amethyst oder Bergkristall in der Hand. Schließe die Augen, atme tief ein und stell dir vor, wie dunkle, schwere Energie deinen Körper verlässt und durch warmes, helles Licht ersetzt wird. Sprich leise eine positive Absicht – zum Beispiel für Gesundheit, Kraft oder inneren Frieden – und bedanke dich am Ende bewusst, bevor du die Kerze sicher löschst.
Kräuter, Kerzen und Symbole
Typisch für Neumond-Rituale sind dunkle oder weiße Kerzen, die für Schutz und Neubeginn stehen. Auch bestimmte Kräuter und Steine gelten als passend, etwa:
- Obsidian oder Mondstein für innere Klarheit
- Myrrhe oder Beifuß zum Räuchern
- Papier und Tinte für Wünsche und Pläne
Altäre werden oft minimalistisch gehalten – bewusst leerer als zu anderen Mondphasen, um Raum für Neues zu symbolisieren.
Alte Vorstellungen und moderne Hexerei
Historisch ist es schwer zu sagen, was „Hexen“ in vergangenen Jahrhunderten tatsächlich während des Neumondes getan haben, da vieles aus Volksglauben, kirchlichen Quellen oder späteren romantischen Zuschreibungen stammt. In der heutigen spirituellen Szene steht der Neumond für Selbstreflexion, Naturverbundenheit und persönliche Entwicklung.
Fazit
Während der Vollmond oft mit Kraft, Ekstase und äußerer Magie verbunden wird, ist der Neumond die leise Schwester dieser Phase. Für Hexen ist er eine Einladung, nach innen zu schauen, Altes loszulassen und neue Wege gedanklich vorzubereiten – noch verborgen, aber voller Möglichkeiten. Auf Satanshimmel findest du alles, um dein Hexenwissen zu vertiefen. Ausführlichere Infos enthalten die Satanshimmel- Magiebücher!






