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Über den Teufel, Definition, geheime Namen des Teufels

Der Teufel Mephistopheles
Abbildung: Mephistopheles (Eugène Delacroix, 1839). Die berühmte Geschichte über Faust, der sich mit dem Teufel einlässt kennt man. Als Vorlage diente Goethe jedoch die Volkssage des historischen Doktor Faustus, dessen Durst nach Erkenntnis ihn dazu verleitete, in einem Wald bei Wittenberg den Teufel zu beschwören, weiterlesen....

Der Teufel (gr.: "Diábolos", lat.: "diabolus") ist in der christlichen Religion der Inbegriff der Bosheit und die Personifizierung des Bösen.

Die Vertreter der Kirche beschreiben ihn als real existierenden Geist, und zwar mit dem Namen "Satan" (heb. "der Ankläger") oder auch "Luzifer" (lat.: "der Lichtbringer").

Es sind jedoch zwei verschiede Geister. Luzifer ist ursprünglich die Bezeichnung des Morgensterns. In der Antike war Luzifer der Name für den Planeten Venus.

Im Christentum wird der Teufel als ein ehemaliger Engel aus dem Himmel betrachtet, der gegen Gott rebellierte und seitdem nun als gefallener Engel auf der Erde herumgeistert. Teufel, Dämonen, Engel etc. können demnach aktiv bedingt durch den eigenen Wunsch, aber auch unbewusst  durch Erwartungen und Ängste hervorgebracht werden.

Eine Reihe von Tieren wurde gelegentlich als Verkörperung des Teufels angesehen: so zum Beispiel der Rabe  (lies dazu hier weiter) oder der Kuckuck oder die Hummel.

In einem alten Magiebuch gibt es eine Unterweisung zum Dienstbarmachen eines Teufels: Wer das Ei einer schwarzen Henne sieben Tage lang unter seinen linken Achsel trägt, soll dadurch einen kleinen schwarzen Teufel ausbrüten können, welcher ihm fortan dienen muss.

Salz wie auch stark duftende Pflanzen oder Räucherungen gelten als Schutzmittel gegen den Teufel und Dämonen, wie z.B. "Teufelsdreck". "Teufelsdreck" als Mittel für Räucherungen ist Asant-Harzpulver und wird traditionell zum Vertreiben von destruktiven Kräften und Dämonen verwendet. Beim Verbrennen wird ein ätherisches Öl frei, das nach Schwefel riecht und nach dem Volksglauben deshalb geeignet ist, auf Dämonen oder den Teufel einzuwirken.

Abbildung: Die Teufelsmühle (908 Meter hoch) ist ein Berg südlich von Loffenau im Nordschwarzwald. Hier befindet sich "Des Teufels Grabrede".
Die Teufelsmühle verdankt ihren Namen keiner wirklichen Mühle, sondern einer volkstümlichen Version der dort befindlichen eiszeitlichen Blockhalden. Die großen Felsblöcke dort sind schwer erklärbar. In einer Sage werden sie zu Bausteinen einer vom Teufel errichteten Mühle.

Im Mittelalter war die Vorstellung weit verbreitet, dass Teufel oder Dämonen Menschen im Schlaf in materialisierter Gestalt in erotischen Träumen erscheinen. Sie bedienen sich von der Lebensenergie schlafender Menschen, mit denen sie sich nachts paaren. Wenn sich ein Teufel mit einem Menschen paart, wacht dieser während des Aktes nicht auf und kann sich höchstens in Form eines Traumes an den nächtlichen Besuch erinnern. Die vom Teufel dabei angenommene Gestalt heißt im männlichen "Incubus" und im weiblichen Fall "Succubus". Incubi gelten als weitaus häufiger.

Da die biblische Schöpfungsgeschichte wissenschaftlich gesehen völliger Unsinn ist, wird häufig damit argumentiert, der Teufel habe alle Beweisstücke absichtlich verstreut, um die Menschen vom christlichen Glauben abzubringen.

Verborgene Bezeichnungen des Teufels:

Der Fürst dieser Welt
Der Leibhaftige
Die Idee des absoluten Egoismus (Immanuel Kant)
Die Ziege mit den tausend Jungen (H. P. Lovecraft)
Der Verführer
Der Widersacher
Der Sohn der Verdammnis
Der gefallene Morgenstern
Der Herr der Fliegen

Lies hier weiter über die gefallenen Engel...

 

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